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Endlich wieder neue Neuigkeiten...

Donnerstag, 01. November 2007

Es hat sich wieder so einiges geatn in meinem chinesischen Leben. Zum Beispiel habe ich jetzt einen neuen Mitbewohner: Lü Cha. Er ist ein richtig Süßer. Rote Haara, ganz unchinesisch. Aber klein. Etwas langhaarig und vierbeinig. Mein eigenes Katerchen. Eigentlich wollte ich ja eine Ente. Aber nach einigen Hinweisen meiner Kollegen, wurde ich davon abgeraten und schoss mich auf eine Katze ein. Seitde werde ich ständig gefragt, was ich mit Llieben Tierchen nach einem halben Jahr machen werde. Ich habe noch keine Ahnung. Es kommt eben ganz darauf an, ob es sehr schwer ist, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Wenn nicht, kommt er natürlich mit nach Hause. Ansonsten muss sich wohl Simon um ihn kümmern. Das Einzige, was mich so ziemlich an Lü Cha nervt ist, dass er stets und ständig, bei allem was er macht, miaut. Immer. Und ich weiß einfach nicht, was er von mir möchte. Es ist als ob ich ein Baby hätte. Denn seit Lü Cha die Nacht in meinem Zimmer verbringt, werde ich stets mitten in der Nacht geweckt, wenn er in meine Hand beißt.
Um vielleicht einmal auf den Namen einzugehen: Lü Cha ist chinesisch (ach neeeeee.) und heißt Grüner Tee. EIgentlich ist mir die Bedeutung in dem Sinne ziemlich egal, ich find die Aussprache so schön. Lü cha.
Gestern war Halloween. Das wird hier zwar nicht wirklich gefeiert, aber Mike und ich richteten unsere Stunden danach aus. Unter anderem wurde Crazy ENglish kurzerhand zu Scary English. Und da es gestern wirklich von morgens bis abends regnete, waren wir sogar im Fernsehen. Sehr lustig. Denn wir hatten uns Masken gebastelt und Folien als Umhänge umgebunden. Nun standen wir da mit Mikro im Schulstudio und sollten den Kindern Sätze wie "Trick or treat", "Happy Halloween" und "Don't be afraid" beibringen. Zum Glück haben die mal wieder so gebrüllt, dass wir sogar gehört haben, wie sie die SÄtze wiederholten. Mein Lesson plan war eigentlich nur für Klassenstufe 5 geplant, ließ sich aber ganz einfach auch auf Klasse 3 anwenden. Und da das ganz gut klappte, habe ich das heute einfach weiter geführt. Denn . ich hatte gestern Abend nicht mehr wirklich Zeit und Lust wieder neue Lesson plans auszuarbeiten. Hatte genug mit dem Kochen zu tun.
Ja, ich habe mal wieder gekocht. Und diesmal sogar ein richtig großes Abendessen für 7 Leute. Dazu lud ich Julian und Kiran von der deutschen Seite ein. Mike brachte Emily und Dave mit und dann war da noch Simon. Also, ein sehr lustiger Abend. Während ich Julian und Kiran von der Bushaltestelle abholte, kochte SImon Froschbrei. Das klingt vielleicht seltsam. Aber ist so irre lecker. Und Simons Frog Porridge ist der beste!! Zusammen mit Julian wurde dann die Suppe vorbereitet, während Kiran sich anscheinend halsüberkopf in Lü Cha verliebte. Dann folgte noch steamed egg, gemüse mit beef, eggplant mit potatoe und beef, long white mushrooms withe egg and tomatoe und schon waren alle pappsatt. Doch Mike hatte noch mehr vorbereitet. Apple bopping: Man solle einen Apfel aus einer Schüssel mit Wasser nur mit dem Mund fischen. Sehr lustig. Aber noch besser war das Spiel "Shabby Bunny". Man nehme eine Tüte Marshmallows für jeden Mitspieler. Dann wird der Reihe nach jeweils ein STück in den Mund gesteckt und "Shabby Bunny" gesagt. Nicht schlucken! Und das wird solange wiederholt bis der einer nach dem anderen den Mund voll hat und nur noch "ammy ummy" rausbringt, während die klebrige Pampe das Kinn runterläuft. Simon war als erster draußen. Möglciherweise weil er wirklich den kleinsten Mund hatte, vielleicht aber auch, weil er ständig lachen musste. Sehr verrückt. Aber ich habe diesen Abend sehr genossen. Es war ein irrer Spaß.
Das war auch der Schulausflug in einen Vergnügungspark letzte Woche Mittwoch. Obwohl der Park an sich sehr auf Kinder ausgelegt, klein und somit langweilig war, hatte ich viel Spaß mit Jerry. Wir unterhielten uns sehr ausgiebig über alles Mögliche. Unser längstes Thema allerdings war Crazy. Und der wird echt mit jeder Woche verrückter. Irgendwie ist er ein Komiker. Nur eben ungewollt. Denn vieles was er macht, ist aus seiner Ansicht anscheinend seriös, für alle anderen eher lächerlich. Zum Beispiel ging ich einen Tag an seinem Schreibtisch vorbei und bemerkte eher ironisch, dass es jedes Mal aussehe als würde er ein Wörterbuch lesen. Da meinte er ganz stolz, ja, damit er seinen Wortschatz erweitern kann, um sich dann mit Geschäftsmännern unterhalten zu können. Und er hätte ihn schon einige Male durchgelesen. Das sei sein soundsovieltes Mal. Innerlich habe ich mich so weggeschmissen. Und vor einigen Tagen erst, erzählte er mir ganz stolz, dass er fast durch sei. Im gleichen Atemzug ordnete er mir an in seinem English Club, was man eher als Hotelempfangshalle als Club bezeichnen könnte, Englische Lieder zu unterrichten. Ein Lied pro Woche sei ja nicht so schwer. Bitte in einfachem ENglisch und mit Erklärung, was gesungen wird. Als Gegenleistung bekomme ich die Getränke verbilligt oder teilweise kostenlos. Hallo? Ich soll seinen Freunden extra Englischunterricht geben und so tun als sei es mein allerliebstes Hobby? Und ich bin ja nicht einmal die einzige, die er einfach so eingeplant hat. Mike soll über Fußball reden. Mads soll irgendwas machen, EMily auch. Und Ida bringt auch englische Lieder bei. Selbstverständlich sollen wir immer schön mehr foreign friends mitbringen, damit der Englisch CLub gut floriert. Ich komm mir vor wie eine wandelnde Werbereklame. Das Schlimmste ist ja, dass es Crazy nicht mal im geringsten interessiert, wenn man irgendwas einwürft. Er redet einfach weiter. Und er antwortet nicht direkt auf Gegenfragen. Ironie scheint er nicht zu verstehen. Geschweige denn zu kennen. Ich grüße ihn schon mit Absicht stets mit Ley ho (kantonesisch: hallo) anstelle von ni hao (mandarin). Ach ja, ich glaube, ich könnte schon Seiten füllen, ohne nur die zur Rede stellende Person zu wechseln. Es ist der Wahnsinn welche Stereotypen durch die Welt laufen. Aber so verrückt er auch ist, er macht das Bild einfach vollständig. Es wäre wohl nicht so lustig ohne ihn.
Was gibt es noch zu berichten? Ach ja, mittlerweile habe ich über 40 Telefonnummern in meinem Handy. Und eine ganze Menge davon sind chinesische Freunde, die mich jetzt fast jedes Wochenende zuplanen. Ist eigentlich ganz schön aber auch anstrengend. ZUm Beispiel habe ich Cher kennengelernt. Sie ist so eine Art Grafikdesignerin und ihr Sohn geht auf meine Schule. Allerdings ist er keiner meiner Schüler, da er erst in der ersten Klasse ist. Auf jeden Fall hatte ich vor zwei Wochen ein Abendessen mit Cher, ihrem Mann, ihrem Sohn und einer befreundeten Familie am Samstag. Nach dem Essen fuhren wir zum Haus der befreundeten Familie und ich lernte CHerry und ihren Mann und deren Tochter kennen. WIr spielten Karten. Mir wurden Tipps für meine späteren Reisen durch CHina gegeben. Und und und. Schon am nächsten Morgen lernte ich Chers Papa, dessen Frau und deren drei Schwestern beim Jum Cha kennen. Der Vater ist auch Chef einer Grafikdesignfirma schien es und lud mich zum Englischunterrichten ein. Ich solle doch mal vorbeikommen. Denn letztens war da ein Engländer, der ihm versprochen hatte, ENglisch zu unterrichten, doch er hat sich nie wieder blicken lassen. Und ich wäre ja auch gut, um mein Gesicht auf Werbeplakaten zu verewigen zu lassen. Denn ein Europäer auf Möbeln solle den Verkauf ankurbeln. Ich solle einfach mal vorbeikommen. Ich hab zwar keine Ahnung, wo sich die Firma befindet und wann ich da mal auftauchen soll, aber klar, warum nicht? Ich habe ihm erklärt, dass ich ungefähr von 8 bis 18 Uhr in der Schule bin, in der Hoffnung er würde sehen, dass ich danach ziemlich müde bin. Aber nein, seine ANtwort war: Na, ist doch toll, dann hast du ja am Abend Zeit? Manchmal spinnen die Chinesen schon. Haha. Und nach dem Jum Cha ging es nach Guangzhou, wo ich wieder eine Freundin von CHer kennen lernte. Allerdings habe ich ihren Namen schon wieder vergessen.
Die nächste Woche verbracht ich hauptsächlich mit Leuten vom College. So zum Beispiel war ich Schuhe kaufen mit Bobo und King, die sich allerdings die ganze Zeit auf Kantonesisch unterhielten. Und sie können ENglisch, denn sie sind Referendare an unserer Schule. Also, war ich so ziemlich angenervt, dass ich eigentlich nicht weiter relevant war. Im College lernte ich auch Jim und Lenny kennen, mit welchen ich ab und zu Basketball spiele. Mit ihnen war ich auch schon K-TV singen und Mittagessen. Sind beide schon an die 27, aber sehr lustig. Jeder zweite Satz ist: Warum bist du so groß?
Mal sehen, was ich dieses Wochenende so mache. Morgen geh ich endlich mal wieder Badminton spielen. Denn Sport habe ich wirklich nun bitternötig. CHinesisches Essen ist einfach zu gut. Aber langsam fühle ich mich dick. Und das ist mies. Denn wenn ich mich mies fühle, ess ich wieder...jaja....
Das solls jetzt erst einmal gewesen sein, denn Lü Cha jammert schon die ganze Zeit. Fütterungszeit.
2.11.07 06:17
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


strokes-caro (11.11.07 19:27)
also dieses marshmallow-spiel will ich unbedingt auch ma machen x) klingt seeeeehrrr lussssstig.


elisa / Website (12.11.07 09:34)
das ist auch sau lustig, vor allem, wenn dir die süße Brühe irgendwann ausm Mund läuft...XD

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