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Chinesisches Essen

Chinesisches Frühstück

Frühstück

Als typisch chinesisches Frühstück hier in Guangdong Province gilt hauptsächlin Dim Sum. Das ist allerdings nur die Bezeichnung vieler kleiner Happen, die man entweder einzeln zum Frühstück kauft oder jedoch zum Morgentee als Menü verzehrt. Da der Morgentee für mich allerdings nur an manchen Sonntagen zutraf, berichte ich vorerst über mein alltägliches Frühstück. In meiner ersten Woche in Foshan ernährte ich mich morgens von Mais- oder Haferbrei, den es schon fertig in Tüten gibt. Einfach eine Schüssel mit Wasser und dem Pulver anrühren, ab in die Mikrowelle und fertig. Auch wenn ich mich dadurch ein wenig an meinen geliebten Müsli von zuhause erinnert fühlte, war das doch nicht so ganz das wahre. Irgendwann entdeckte ich dann einen bao zi shop gleich gegenüber der Schule. Und seitdem holte ich mir täglich vor der Schule zwei Bao Zi (Hefekloßähnlich) und eine Sojamilch. Bevor ich mich auf meine Lieblingsbaozi festlegte, probierte ich mit Fleisch gefüllte, mit Gemüse gefüllte, mit Kohl gefüllte, mit Nüssen gefüllte, ungefüllte, gedrehte, mit Reis gefüllte, runde, hütchenförmige, gelbe, weiße, braune, lila Bao Zi. Doch die einzig wahren Bao Zi für mich sind die Süßen. Entweder mit Brauner Bohnenpaste, die ein wenig an Schokolade erinnert, oder mit Lotuspaste (hmmmmmmmmmmmmmm.....*schwärm*) gefüllt. Am besten sind sie richtig heiß und weich. Wenn dann auch noch die Sojamilch heiß ist, stimmt einfach alles.
Aber täglich solche Hefeklöße ein halbes Jahr lang ist auch nicht so abwechslungsreich. Also versuchte ich noch so einige andere Sachen. Zum Beispiel Farn Shue (Süßkartoffel). Schmeckt ganz lecker, ist süß und sieht toll aus. Einziger Nachteil, und der ist sehr schwerwiegend, das Kochen dauert eine halbe Ewigkeit und würde mir am Morgen meinen Schlaf rauben. Als nächstes kaufte ich mir irgendwann schwarzes Sesampulver. Das habe ich schon viele Male im Supermarkt bestaunt. Denn, was ist das eigentlich. Egal, einfach mal probieren, sieht lustig aus, gekauft. Ein riesen Beutel. Mit ganz vielen kleinen Tütchen. Darin ist graues Pulver mit schwarzen Punkten enthalten, welches man in heißes Wasser auflöst und solange umrührt, bis es dann dickflüssig ist. Meine Hoffnung, schwarzen Brei zu frühstücken, ging leider nicht in Erfüllung, denn das Zeug blieb grau. Geschmacklich: lala.Soso. Geht schon, ist aber nicht der Renner. Nächste Variante: gekochter Maiskolben. Sehr lecker. Dauert auch nicht ganz so lange wie Farn Shue, aber nimmt schon einige Zeit in Anspruch. Doch mein Favorit neben den Bao Zi ist tatattaaaaaaaaaa.... Chang Fen (gedämpfter Reisplins wahlweise mit Ei, Hühner-, Schweine-, Rind- oder Hackfleisch). Ich liebe Chang Fen! Dazu Sojasoße und mir geht's prima. Die letzten paar Freitage holte ich mir meistens Chang Fen und jedes Mal habe ich mich aufs Neue darauf gefreut.
Ansonsten kann man auch Brot zum Frühstück kaufen. Bäckereien gibt es genug. Nur ist das Brot immer süß. Selbst Vollkornbrötchen mit Körnern sind süß. Und mit geschredderten Schweinefleisch bestreuselte Brötchen sind auch süß. Wobei der Fleisch salzig ist. Geschmacksoxymoron meiner Meinung nach. Aber nichtsdestotrotz liebe ich chinesisches Dim Sum. Welches es allerdings nur in Guangdong geben soll...
14.1.08 08:52


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von Knochen und Gräten

Chinesisches Essen ist toll. Ach, was sage ich, genial. Fantastisch. Umwerfend. Ich liebe chinesisches Essen. Ja. Und das sogar so sehr, dass ich ziemlich oft mein Leben dafür aufs Spiel setze. Denn ganz ungefährlich ist nicht alles. Vorallem als Fleischfresser und Fischliebhaber wie mich.
Heute zum Beispiel war ich wieder ganz mutig und habe mir zum Mittagessen Fisch gewählt. Und der war noch relativ harmlos. Zwar gab es neben der großen Gräten noch eine Vielzahl kleinerer Schwestern, aber mit denen wurde ich mittlerweile schon spielend fertig. Aber es ist schon ein seltsames Gefühl, den Fisch erstens mit Chopsticks überhaupt in den Mund zu bekommen und zweitens auch noch darauf zu achten, dass es ein grätenfreies Stück ist.
Einmal, das war noch in Beijing, hatte ich das Glück, einmal kleingehächselten Fisch mit Gemüse zu wählen. Das konnte ich nicht essen. War einfach zu gefährlich. In jedem, und wirklich jedem Minifipselchen Fisch auf diesem Teller waren Gräten. Minigräten, die aber trotzdem im Hals stecken bleiben können! Aua. Auch wenn ich nach diesem Erlebnis erst einmal Abstand von chinesischem Fisch nahm, konnte ich dem Sea Food doch nicht wiederstehen. Also nahm ich mir vor, mich der Herausforderung zu stellen und zu trainieren, wie ich mit Chopsticks am besten die Gräten entfernen kann.
Ähnlich, aber nicht ganz so gefährlich ist es mit dem Fleisch. Egal, ob Schwein, Rind, Ente, Huhn oder wasauchimmer Säugetierartiges gegessen wird, ist es kleingehackt, sind natürlich Knochen drin. Die einzige ANtwort auf mein ständiges Fragen nach dem Warum ist: Schmeckt besser. Vielleicht, weil man aufgrund der Knochen gezwungener Maßen langsamer isst und mehr genießt? Keine Ahnung. Die einzige Möglichkeit knochenfreies Fleisch zu genießen ist entweder Innereien essen (also Darm, Magen, Herz, Nieren...) oder Fleischspießchen an der Straße kaufen (fettig!!!) oder selber Kochen und auf dem Markt Hackfleisch oder Filets kaufen. An die Knochen habe ich mich mittlerweile gewöhnt und sie stellen für mich nicht mehr die große Herausforderung dar. Aber Mike dagegen wählt nun schon stets das Essen der Kinder, weil das Knochenfrei ist.
Vegetarier haben es in der Hinsicht einfacher. Denkt man. Denn es ist wohl noch schwieriger Gerichte ohn Fleisch zu finden. Haha. Aber wenn man diese gefunden hat, könnte man auch gleich Veganer werden. Denn Milchprodukte werden nicht so häufig benötigt und meistens eh durch Sojazeugs ersetzt. Honig ist zu teuer. Nur Eier stellen wieder ein neues Problem dar.

 

29.11.07 05:34





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