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Chinesische Männer

chinesisches Schach

Man möchte im Nullkommanix eine Horde chinesischer Männer im besten Alter anlocken? Dazu bräuchte man zunächst ein chinesisches Schachspiel und zwei Lockvögel. Man baue das Spiel auf, lasse die Lokvögel anfangen zu spielen. Und schon nach kurzer Zeit zeigen sich erste Interessenten. Aber: Es ist natürlich wichtig, das ganze in der Nähe von belebten Straßen, Einrichtungen oder sonstigem zu Platzieren. Hervorragend eignen sich vor allem: ein Eckchen neben dem lokalen Supermarkt oder vorm Schultor. Schon mehrmals kam ich aus der Schule und sah eine Versammlung von gut 10 Männern um ein Schachspiel. Die sind dann natürlich nicht ruhig, sondern geben ständig Tipps. Ich habe das selbst einmal miterlebt. Da spielte ich, ein Foreigner und obendrein auch noch weiblich, gegen einen Chinesen. Dass ich verlor, war klar, aber wie, ist schon lustig. EIgentlich spielte ich gar nicht allein. Am Anfang vielleicht. Aber nach gut 5 min hatte ich schon einen Helfer an der Seite, der stets für mich zog und erklärte, was ich als nächstes machen solle (natürlich auf Chinesisch). Ansonsten sehe ich dieses Phänomen auch, wenn ich zum nächsten Supermarkt laufe. Einfach lustig anzusehen, wie sich so ein Klümpchen in der Ecke lautstark diskutierend um ein Spielbrett drängt. Die Frage, die mich allerdings am meisten beschäftigt ist: Warum spielen dieses Spiel hauptsächlich nur Männer? Meine Vermutung ist ja, dass es eine niedere Form des Gamblings darstellt, welches in China verboten ist. Allerdings kann man Pokerkarten und Würfel kaufen. Sogar sehr billig. Wahrscheinlicher ist wohl eher, dass Männer einfach die besseren Strategen sind und Schach doch schon etwas komplizierter ist. Ich finde chinesisches Schach toll. Da hoffe ich, dass ich besser als meine Schwester drin bin. Denn ich muss doch mal ganz bescheiden sagen, dass ich schon einigermaßen gut bin. Und ich habe den Vorteil, dass ich mittlerweile weiß, wie die Figuren schlagen und so. Haha. Laura, ich fordere dich hiermit zur nächsten Partie heraus.
6.12.07 14:37


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Spucken

Spucken ist eine chinesische Abartigkeit die ich mit all meinem Herzen verabscheue und verachte. Es ist für mich extrem eklig, wenn ein Mann in meiner Nähe, das heißt in Hörweite, zuerst röchelnde Geräusche und dann ein FLATSCH der Aule auf den Asphalt hinterlässt. Ich muss es nicht einmal sehen. Schon allein das Geräusch lässt meine Haare zu Berge stehen. Angeblich soll dieses Spucken böse Keime aus dem Körper schleudern. Ist ein schöner Erklärungsversuch, finde ich, doch warum muss dieses Ritual erstens so laut und zweitens stets öffentlich sein?
Es gibt ja sogar Werbung im Fernsehen,     die bekannt macht, dass das Spucken eigentlich verboten und bei Ertappen mit 50 Yuan Strafe geahndet werden kann. Also, demnach sind die meistens Bauarbeiter, Taxifahrer, Markthändler und Passanten entweder fernsehlos oder sehr reich. Doch selbst dann müssten sie zusätzlich noch blind und Analphabeten sein, denn in vielen Parks findet man Schilder, die einen zusätzlich darauf hinweisen, seinen Speichel doch bitte im Mund zu lassen.
Man möge jetzt denken, das Spucken sei eine reine Männersache. Falsch, die Frauen sind nur wenig besser. Allerdings spucken sie in der Toilette. Nicht in die Toilette. Leider. Demnach passierte es schon einige Male, dass ich in der gewohnten Schlange vorm Damenklo stand und mein so verhasstes Geräusch vernahm. Betrat ich dann die Toilette, sah ich das Ergebnis.
Das verstehe ich einfach nicht. Warum kann man, wenn man schon spucken muss, wenigstens ins Becken rotzen?
22.11.07 02:37


Massage

Wer Massagen mag, ist in China goldrichtig. Für wenig Geld kann man sich stundenlang durchkneten lassen. Und da ich erst vor kurzem einen günstigen Massagesalon ganz in der Näher entdeckt habe, ließ ich mich innerhalb einer Woche dreimal massieren. Ob das nun gut oder schlecht ist, weiß ich nicht so genau, denn die Stunden dort genieße ich so ziemlich. Es ist einfach der Wahnsinn, wie man selbst unter Schmerzen entspannen kann. Das erste Mal ging ich allein hin, einfach mal, um die Lage auszukundschaften und mir ein erstes Urteil bilden zu können. Damals lagen Reste von Zigarettenasche auf dem Boden und der Geruch kroch ständig in meine Nase. Außerdem war der Fernseher im Nebenraum ziemlich laut. Aber im Großen und Ganzen war es doch schön. Die Frauen dort haben ganz weiche Hände. Überhaupt scheint es dort nur einen Mann zu geben, welcher allerdings nie zu massieren scheint. Das zweite Mal ging ich am Donnerstag hin, um mich von meinem längsten Schultag in der Woche zu erholen. Diesmal wurde ich in einen Raum weiter hinten geführt. Es war wesentlich ruhiger als das letzte Mal, doch ich musste mehr Schmerzen ertragen. Grundsätzlich kann ich sagen, dass die erste Massage am angenehmsten ist und die zweite schmerzhaft wird, wenn sie in einem kurzem Zeitabstand folgt. Die dritte Massage nun ging ich nicht allein an. Diesmal gönnten Mike, Edward und ich gemeinsam eine Massage. Da die Räume aber grundsätzlich jeweils nur zwei Liegen haben, wurden Mike und ich in einen Raum geleitet, während Ed einen anderen Raum zugewiesen bekam. Das stellte sich als Glücksfall für ihn heraus. Erst einige Zeit später erfuhr ich, warum.
Nach seiner Erzählung lief es ungefähr so ab: Zuerst massierte sie ihn normal, fing igendwann an zu singen und zu summen, was ihn noch mehr entspannen sollte. Denn dann begann das "Extra". Sie massierte seine Oberschenkel, zunehmend in Richtung Genitalbereich zielend, um dann letztendlich die besondere Massage für Mann zu beginnen. Ich kann das gar nicht so herrlich wie Edward erzählen, aber es schien ihm sehr gefallen zu haben. Demnach wurde David vom "Extraservice" erzählt, welcher dann auch schon wenige Minuten später auftauchte, um gleich darauf zum Massagesalon zu gehen. Da es laut Edwards Schilderung in diesem Raum eine Dusche gegeben haben soll, ist es einfach zu spekulieren, was Chinesen noch so alles unter Massage verstehen. Da möchte man doch glatt Mann sein, oder?
22.11.07 02:34





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