Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket
  Startseite
    Alltägliches
    China
    Chinesische Familie
    Chinesisches Wetter
    Chinesisches Essen
    Chinesische Frauen
    Chinesische Männer
    Chinesische Straßen
    Chinesisches Weihnachten
    Lustige Fakten
    Urlaube
    Lesson Plans
    Meine Kurzgeschichten
    angefangene Gedanken
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren

    etoil
    strokes-caro
    - mehr Freunde

Photo Sharing and Video Hosting at Photobucket



http://myblog.de/elektronenvolt

Gratis bloggen bei
myblog.de





Freitag, 24. August 2007 Chinese Chess

Auch wenn der heutige Tag nicht so spannend anfing, endete er doch mit zwei wunderbaren Erlebnissen: Erstens war ich mit Odette, Sergio und Felicia beim Friseur, um uns massieren zu lassen. Doch als wir dort ankamen, entschied ich mich kurzerhand für einen Kurzschnitt meiner mittlerweile viel zu langen Haare. Also bekamen wir ersteinmal alle eine ausgiebige Haarwäsche, dann bekamen Odette und Sergio jeweils eine Massage, bei mir schienen sie das vor lauter Haarschneiderei vergessen zu haben, aber egal, ich gehe am Dienstag vor der Graduationceremony mit Odette noch einmal dorthin. Und nach vielleicht einer, anderthalb Stunden, war meine Frisur fertig. Ich liebe chinesische Friseursalons/Friseure: sie sind sehr detailverliebt und machen alles sehr ausgiebig, ich werde nicht mit sinnlosen Fragen gelöchert, da ich kein Chinesisch und die Friseure kaum Englisch konnten, sie sind jung, haben Stil und mich hat das Ganze umgerechnet 2,70 € gekostet! Ja, ich glaube hier könnte ich mich an den Gedanken gewöhnen, alle vier Wochen zum Friseur zu gehen. Mal sehen wie es in Foshan aussieht. Jetzt geht's mir wieder richtig gut mit kruzem Haar. Und während wir auf Odette warteten, die sich ihr krausen Haare glätten ließ, sorgte Felicia für ein Treffen mit ihrem Kumpel Sebastian, der Deutsch studiert und mir endlich chinesisches Schach beibringen könnte. Joah...und dann saßen wir bis elf im Cafe und haben chinesisches Schach gespielt, wobei ich die zweite Partie schon mit Julian, auch aus Deutschland, spielte, der so wohl ebenso erpicht wie ich auf das Erlernen dieses Spiels war. Beim chinesischen Schach gibt es 5 Soldaten, 2 Kanonen, 2 Autos, 2 Minister, 2 Pferde, 2 Wächter und einen General, welcher ungefähr dem Wert des Königs im europäischen Schach entspricht. Das Spielfeld ist in der Mitte durch einen Fluss getrennt, welchen allerdings nur die Pferde, Kanonen, Soldaten und Autos überqueren können. Am Anfang dachte ich, ich könne diese Steine nie auseinander halten, denn sie sehen bis auf die chinesischen Zeichen gleich aus. Aber irgendwie ging das schon. Ich würde sogar sagen, es ist ein wenig einfacher als das Europäische Schach, aber das kann auch täuschen.
Zum Mittag habe ich Gong Bao Ji Ding in der Mensa gefunden, wobei das natürlich nicht an den Geschmack des Restaurants heran kam. Ich merke langsam echt, dass das Mensaessen hier nicht gerade das Beste ist. In den chinesischen Restaurants dagegen, könnte ich mich glatt ins Essen legen.
Und ansonsten habe ich mit mon étoil telefoniert. Ich glaube es gibt irgendwo jemanden, der bei uns immer an der Uhr dreht. Wie sonst kann ich mir das erklären, dass gefühlte 30 Minuten plötzlich anderthalb Stunden sind?
Ach ja, die Relativität.
Und wieder gehe ich relativ spät ins Bett: 23.39 Uhr.
Gute Nacht.
26.8.07 16:17
 


Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung