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Meine Gastfamilie

Scherz, denn eigentlich bin ich ja schon so gross, dass ich eigentlich in einer kleinen lustigen WG mit Simon und Mike wohne. Aber dieses Wochenende bekam mich Gigi endlich einmal herum, doch bei ihr zu uebernachten. Das ist ein kleines Abenteuer, dass ich euch nicht vorenthalten moechte.
Ich war zwar schon einmal bei ihr zuhause, aber damals eben nur im Wohnzimmer. Diesmal stellte ich fest, dass meine Wohnung fuer chinesischen Standard wahrscheinlich schon zur Luxusvariante gehoert. Denn in dieser Wohnung hier, welche um einiges kleiner als die meinige ist, wohnen 4 Leute. Gigi hat ein Mini-Zimmer, wo allerdings das notwendigste (PC, Bett, Schrank, Schulzeug...) reinpasst. Ihr Bett ist dementsprechend auch nicht so gross wie meins und hart. Es scheint, dass es gar keine richtige Mattratze hat. Hoert sich uebel an, aber irgendwie habe ich diese Nacht auf einem Brett auch genossen. Ich meine, dass ist doch jetzt mal echt chinesisch, oder?
Aber das mit Abstand Interessanteste ist natuerlich das Bad. Toilette = Loch. Eimer = Spuelung. Das kenne ich ja schon. Die Dusche ist lediglich ein Boiler, welcher mit Gas angeheizt wird, und eine Brause. Die Flaeche des Bades betraegt vielleicht 2,5m x 1m. Davon ist ein Quadratmeter fuer die Toilette einzurechnen. Duschen geht schon. Ich war nur etwas irritiert wohin ich duschen sollte. Denn: in Richtung Toilette ging schwer, da ich meine Klamotten in der Ecke verstaut hatte. In Richtung Tuer ist auch doof. Dann war da ei Abflussloch. Koennte man als Ziel nehmen. Doch daneben war eine Schuessel mit Sachen. Durften die nass werden? Am Ende dachte ich mir, whatever, wenn die Sachen in der Dusche (=Bad) stehen, kann man schon damit rechnen, dass sie auch nass werden koennen. Zaehne putzen: Es gab kein Waschbecken. Aber meine Guete das ging schon. Nur der Wasserboiler war ein wenig eigen. Denn sobald man das Wasser abstellte, war es beim wieder anstellen erst extrem heiss und dann kalt. Dann durfte ich einige Sekunden warten und es war genau richtig. Irgendwie ist das schon cool, die Gasflammen beim Duschen zu beobachten. Ne, jetzt mal im Ernst, ich fands wirklich lustig.  
Jetzt ist es fast 11 Uhr morgens. Meine Nacht war okay. Auch wenn ich mehrmals meine Liegeposition wechseln musste, weil es manchmal einfach zu hart war. Gegen 4.30 uhr rief Mike an, dass ich mal die Tuer oeffnen solle. Ich bin nicht zu Hause. Oh. Wo bist du denn? Ich uebernachte bei einer Freundin. Okay. Dann werde ich mal Simon wecken.
Okay, weiter im Abenteuer: Als ich gegen 9 mal wieder aufwachte, war Gigi am Aufstehen. Sie muesse zum Unterricht. Am Sonntag! Und kommt gegen halb 1 zurueck. Da ich gestern Abend noch einem Mittagessen bei ihr zugesagt habe, sitze ich nun vor ihrem PC und schreibe diesen Eintrag. Doch vorher gab es noch echt chinesisches Fruehstueck: Bao Zi, Man Tou und Reisbrei. Und dann habe ich Gigis Mama beiebracht, wie man Froebelstrerne macht. Das war so meine Aufgabe die letzte Woche ueber: Wie zum Henker geht das noch mal? Doch dann fand ich irgendwann viele bunte Papierstreifen, die sich hervorragend zum Sterne basteln eignen, und setzte mich so lange hin, bis ich es echt wieder drauf hatte. Mittlerweile kann ich auch diese suessen chinesischen Sterne. Je mehr man davon macht und an eine bestimmte Person schenkt, desto mehr liebt man diese Person. Na, mon etoil, da werde ich mich aber mal beeilen, dass ich Abermillionen dieser Sterne fabriziere.
Doch noch mal zum Hauptthema: chinesische Familie. Das ist so suess: Gigi und ich hatten Abendbrot ausserhalb und kamen vielleicht gegen 9 oder so bei ihr zuhause an. Kaum waren wir in ihrem Zimmer, brachte uns ihre Mama Wasser (yum soy), spaeter kamen noch Minimandarinen und etwas zum Naschen hinzu. Ich bekam ein Handtuch, welches sogar mit meinem chinesischen Namen gekennzeichnet wurde: 艾 
Mal sehen, was es zum Mittag feines gibt.

我爱你mon etoil...hoffe du kannst das lesen....ansonsten musst du das lernen ( wo ai ni)

 

2.12.07 04:11


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chinesisches Schach

Man möchte im Nullkommanix eine Horde chinesischer Männer im besten Alter anlocken? Dazu bräuchte man zunächst ein chinesisches Schachspiel und zwei Lockvögel. Man baue das Spiel auf, lasse die Lokvögel anfangen zu spielen. Und schon nach kurzer Zeit zeigen sich erste Interessenten. Aber: Es ist natürlich wichtig, das ganze in der Nähe von belebten Straßen, Einrichtungen oder sonstigem zu Platzieren. Hervorragend eignen sich vor allem: ein Eckchen neben dem lokalen Supermarkt oder vorm Schultor. Schon mehrmals kam ich aus der Schule und sah eine Versammlung von gut 10 Männern um ein Schachspiel. Die sind dann natürlich nicht ruhig, sondern geben ständig Tipps. Ich habe das selbst einmal miterlebt. Da spielte ich, ein Foreigner und obendrein auch noch weiblich, gegen einen Chinesen. Dass ich verlor, war klar, aber wie, ist schon lustig. EIgentlich spielte ich gar nicht allein. Am Anfang vielleicht. Aber nach gut 5 min hatte ich schon einen Helfer an der Seite, der stets für mich zog und erklärte, was ich als nächstes machen solle (natürlich auf Chinesisch). Ansonsten sehe ich dieses Phänomen auch, wenn ich zum nächsten Supermarkt laufe. Einfach lustig anzusehen, wie sich so ein Klümpchen in der Ecke lautstark diskutierend um ein Spielbrett drängt. Die Frage, die mich allerdings am meisten beschäftigt ist: Warum spielen dieses Spiel hauptsächlich nur Männer? Meine Vermutung ist ja, dass es eine niedere Form des Gamblings darstellt, welches in China verboten ist. Allerdings kann man Pokerkarten und Würfel kaufen. Sogar sehr billig. Wahrscheinlicher ist wohl eher, dass Männer einfach die besseren Strategen sind und Schach doch schon etwas komplizierter ist. Ich finde chinesisches Schach toll. Da hoffe ich, dass ich besser als meine Schwester drin bin. Denn ich muss doch mal ganz bescheiden sagen, dass ich schon einigermaßen gut bin. Und ich habe den Vorteil, dass ich mittlerweile weiß, wie die Figuren schlagen und so. Haha. Laura, ich fordere dich hiermit zur nächsten Partie heraus.
6.12.07 14:37


Stulpen

Die meisten Chinesinnen sind ausgesprochen modisch. Das passt auch ganz gut, denn die sind zum Großteil auch so schlank und rank, dass sie ohne Probleme alle möglichen Klamotten tragen können. Manchmal sehen die Outfits aus, als seien sie frisch vom Catwalk geklaut. Aber es gibt ein modisches Etwas, das mir Rätsel aufgibt: Stulpen.
Bekanntermaßen kann man diese Dinger an den Füßen, oder aber auch an den Armen tragen. Letzteres überwiegt hier. Okay, so weit so gut. Aber diese Stulpen sind jetzt nicht unbedingt so hübsch gestrickte Accessoires, sondern ähneln eher solchen Stulpen, die meine Mama zum Skilanglauf benutzt, damit der Schnee nicht in ihre flachen Skuschuhe gerät. Also, vorne und hinten mit Gummizug ausgestattet, sehen die chinesischen Stulpen schon etwas seltsam aus.
Am Anfang sah ich nur einige wenige Müllsammler oder Straßenkehrer mit solchen Plastik/Wachs-Stulpen und dachte, das gehöre zum Beruf, ebenso wie der Strohhut halt. Pustekuchen. Seitdem es etwas kälter ist, laufen auch so einige Lehrer damit rum. Und selbst solche, die ich als modisches Vorbild hätte empfehlen können.
Ich finde es sieht schon etwas komisch aus, wenn man ein ganz gut passendes Outfit, sei es nur Jeans und ein Pullover, hat und dann plötzlich hellblaue Snoopyplastik/Wachsstulpen über die Unterarme zieht.
Aber noch einen Zacken schärfer finde ich grüne Samtstulpen. Ganz edel. Nein, ernsthaft. Die toppen alles. Innerlich lache ich mich über diese Dinger scheckig. Ich müsste mal endlich jemanden fragen, warum sie die tragen. Weil so wärmend kann ich mir das nicht vorstellen. Und da würde ich mir sehr schnell eine modischere Alternative suchen. Oder soll ich mir auch welche zulegen? Vielleicht pinke Hello Kitty Stulpen?
7.12.07 04:58


BIlder...

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Meine Tochter und ihr Freund mit meiner Mütze

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Gigi und eine Handvoll Glückssterne

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gui lin gao Schildkrötenpanzergelee mit Honig

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Beim Brazilian BBQ...Schokokuchen mit Schokolade vom Schokobrunnen...hmmmmmmmmm....

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moimeme bei der chinesischen Hochzeit...ich war zu früh....und durfte gut 40min warten, da 6Uhr nicht 6 uhr, sondern eine halbe Stunde später heißt...

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Das Brautpaar


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Gan Bei Pinkie

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Jerry und seine neue Freundin....ich find sie soooooooooooooo cool....mag sie ganz dolle...

9.12.07 14:58


Ich werde chinesisch

Ich werde chinesisch. Und das merkt man daran, dass ich:

1. meinen Joghurt trinke. Und das mit einem Strohhalm.
2. drei warme Mahlzeiten am Tag gut finde und brauche.
3. mir wünsche schwarze Haare zu haben.
4. im Restaurant enttäuscht bin, wenn jemand nicht mit mir das Essen und die Getränke teilen möchte
5. problemlos fast alles mit Stäbchen essen kann.
6. mich nicht mehr pausenlos über Raucher aufrege.
7. ganz ruhig eine Straße überqueren kann, noch ehe die Fußgängerampel auf grün geschalten hat.
8. westliche Sitztoiletten mittlerweile unbequem finde
9. andere Ausländer beim Vorrübergehen mit großen Augen anstarre und meiner Begleitung zuraune: A foreigner!!!
10. ich mich bei anderen Frauen unterhake, wenn wir gemeinsam shoppen etc. gehen
11. mich abends dusche
12. glaube, meiner Gesundheit etwas gutes zu tun, nur weil ich etwas chinesisches esse. Good for your health.
13. heißes, bzw. warmes Wasser bevorzuge und das kalte aus meiner Trinkflasche entleere.
14. denke, alles über 10 Yuan (=1€ ist teuer
15. weiß, ein Treffen um 6 Uhr heißt eigentlich 7 Uhr
16. mittlerweile wirklich alles esse. Auch Hühnerfüße, Schildkrötenpanzer, Kröten und Frösche, Vögel, schwarze Eier...usw.
17. einen 16h-Stundentag lebe. Von 7 bis 23 Uhr. Und mich nicht beschwere.
18. Taschentücher mitnehme, egal wohin ich gehe.
19. mein Toilettenpapier nicht in die Toilette, sondern in den nebenstehenden Mülleimer werfe.
20. mein Essbesteck und Trinkbecher im Restaurant vor dem Benutzen mit Tee auswasche.
21. ernsthaft daran denke, hautbleichende Creme zu kaufen...haha
22. bei 20°C friere und im Mantel durch die Gegend renne
23. die Suppe hier wirklich langsam als Suppe akzeptiere
24. nach dem Essen Tee trinke, um meine Verdauung anzuregen.
25. alles außerhalb Chinas als "westlich" beschreibe, egal, ob es aus Deutschland, Großbritannien, Amerika oder sonstwo herkommt.
26. sofort die Lieder von Jay Chou erkenne.
27. Reisbrei mittlerweile mag.
28. Sojasoße mein Ketchup ist.
29. Etwas kleines für meine Arbeitskollegen von Ausflügen mitbringe und das auf ihre Schreibtische lege.
30. ständig ayaaaaaaaaaa sage.
31. einen Magen habe, der auf westliches Essen mit Durchfall reagiert.
32. an mein chinesisches Horoskop glaube. Ja, ich bin stolz darauf, ein Erddrache zu sein.
33. K-TV singen liebe.
34. mein Mittag und mein Abendbrot meist aus einer metallenen Lunchbox esse. Allerdings mit Chopsticks, nicht typisch chinesisch mit Löffel.
35. nach dem Einkaufen die Plastiktüten als Müllbeutel benutze.
36. den Müll lediglich vor die Tür stelle, da der Mülldienst das alles wegräumt.
37. Sojamilch der Kuhmilch vorziehe.
38. auf Kantonesisch mehr Schimpfworte kenne als im Englischen...
39. bei Krankheitsanzeichen Liang Cha, angeblich Kräutertee, aber eher eine braune Suppe, trinke. Und obwohl ich nicht die leiseste Ahnung habe, was da drin ist, glaube ich an die heilende Wirkung.
40. Mooncake vergöttere.
41. mir Glücksbringer zulege und an deren heilende, guttuende Wirkung glaube.

14.12.07 01:22


hmmm

Also, endlich melde ich mich mal wieder...lang lang ist's her..und das lag wahrscheinlich an meiner Unsicherheit und UNentschlossenheit, welche jedoch immer noch nicht gewichen sind. Denn zum 15. Januar 2008 endet meine Arbeitszeit an der Tong Ji Primary School und ich habe keinen Plan, was ich danach mache oder machen soll kann darf muss. Vielleicht fahre ich mal in den Norden, um dort einen Freund zu besuchen. Aber wie lange und wann ich dahin fahre und vor allem wie, ist noch nicht klar. Keine Ahnung, ob ich das Chinesische Neujahr dort verbringe oder nicht. Ebenso wenig weiß ich, ob ich noch weitere drei Monate irgendwo anders unterrichte oder einfach nur rumreise. Ich weiß nicht, wohin ich reisen soll. Oder kann. Bin so ziemlich allein. UNd daher rede ich mir mittlerweile ein, dass China allein zu bereisen so ziemlich sinnlos sei. Aber jetzt auf Krampf jemanden suchen oder sich einer größeren Gruppe anschließen ist ja auch nicht das Wahre. Und überhaupt, soll ich dann mit meinem gesamten Gepäck durch CHina ziehen? kann ich etwas hier in Foshan lassen? UNd wie komm ich wieder nach Hause? Und, ach keine Ahnung, da sind so viele Fragen die zur Zeit noch unbeantwortet sind. Warum kann ich nicht einfach weiter unterrichten? Hier wo ich bin? Oder einfach nach Hause kommen? Das mag jetzt unverhofft klingen, da es mir ja anscheinend fantastisch geht. Aber zugegeben: Mittlerweile habe ich schon Heimweh. Mich nervt es, dass ich immer noch so gut wie kein Chinesisch kann. Und das macht doch schon einiges im Alltag aus.
Das Problem mit dem NAchhausekommen ist ebenso vielschichtig wie das weitere Leben hier: Wann kann ich nach Hause? Wie buche ich den Flug? Was mach ich mit der Katze? Was mache ich dann in Deutschland??? Ach, herjee...warum ist das alles so kompliziert?
Nach vielem Überlegen kam mir die Idee, dass ich wenigstens noch CHinesisch Neujahr hierbleibe (8.Februar), den Februar irgendwie mit Reisen oder so verbringe und dann Ende Februar, Anfang März wieder nach Hause komme. Mama, Papa, darf ich das???
18.12.07 12:47


bilder

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sterne

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sterne....

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überall Sterne...ja, es ist Weihnachten..und da werden nun mal Sterne gebastelt

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so sieht dann mein Schreibtisch aus

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Shelly und Cher

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Unsere gemeinsamen Sterne

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Und echt traditionelle chinesische Knoten

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mein erster eigener Knoten auf chineische Art

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mein neuer Handystern...hat Shelly für mich gebastelt

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oh mann...und bald ist das Schuljahr rum....nachdenk

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Weihnachtskarten von meinen Schülern

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Meeting

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yeah...ich bin so cool

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Weihnachtsgeschenke...juhu

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Heiligabend

24.12.07 14:47


meine schule

Da sitze ich so schön an meinem Schreibtisch, esse Frühstück und bereite mich schon seelisch und moralisch auf das morgendliche Crazy English vor und am Ende passiert nix. Denn die Kinder dürfen sich alle auf dem SPortplatz versammeln, weil Morgen irgendein Sportfest oder dergleichen ist. Demnach läuft jetzt so ein Marschlied in der Endlosschleife und ich frage mich, ob ich jetzt einfach schon mal zum Klassenraum gehen soll oder nicht oder doch. Ach, keine Ahnung. Also blieb ich einfach hier sitzen und reg mich auf, dass mir mal wieder keiner irgendetwas gesagt hat. Egal. That's China, Baby! Weiterhin darf ich heute meine Klassen ganz allein unterrichten. Aber, da das ja meine geliebten Fünftklässler sind, hoffe ich, dass alles klappt. Und zur Not habe ich ja noch meine Geheimwaffe: Bonbons. Die wirken Wunder.
Also habe ich heute nur drei Unterrichtsstunden. Gehe dann nach Hause, um alles für mon étoil vorzubereiten. Juhuuuu, Morgen Abend wird er vom Flughafen abgeholt. Von mir natürlich, vielleicht sogar mit Gigi. Aber, da ich ja Morgen für den freien Montag vorarbeiten muss, sollte ich eben heute schon alles fein geputzt, gewaschen, fertig haben.
Liebe Grüße
28.12.07 01:44





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